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Bakterien, Parasiten, Pilze und Viren lauern immer und überall. Wir verraten Dir, worauf Du achten solltest und wie Du das Immunsystem Deines Pferdes stärken kannst.

Pferde sind wie wir Menschen den unterschiedlichsten Infektionserregern ausgesetzt. Neben Bakterien und Pilzen verursachen vor allem Viren ernstzunehmende Erkrankungen.

Bakterien und Pilze zählen zu den sogenannten Mikroorganismen: Kleinstlebewesen, die auf und im Körper leben. Die allermeisten dieser kleinen „Mitbewohner“ sind für Tiere ebenso lebensnotwendig, wie für uns Menschen. Sie helfen beispielsweise beim Verwerten der Nahrung, beseitigen abgestorbene Hautzellen und anderen „Müll“, sind für die Vitaminversorgung verantwortlich, stimulieren das Immunsystem und vieles mehr.

Andere wiederum sind quasi einfach da. Weder nützlich noch schädlich. Erst dann, wenn sie sich massenhaft vermehren und das Immunsystem nicht mehr mit ihnen fertig wird, wirken sie sich negativ aus.

Parasiten sind im wahrsten Sinne des Wortes Schmarotzer, die über ihren Wirt herfallen. Würmer, Milben und Einzeller, wie Plasmodien zählen unter Pferdebesitzer zu den bekanntesten.

Viren haben, im Gegensatz zu Bakterien und Parasiten, keinen eigenen Stoffwechsel und zählen deshalb nicht zu den Lebewesen. Sie können sich nicht selbständig vermehren, sondern brauchen einen Wirt.

Antibiotika helfen nur bei Bakterien

Der Einsatz und die Auswahl von Antibiotika sollten immer gewissenhaft geprüft werden. Im besten Fall wird im Vorfeld die Infektionsursache durch eine bakteriologische Untersuchung ermittelt und ein Antibiogramm erstellt. Auf diese Weise kann die Wirksamkeit bei gravierenden Erkrankungen gewährleistet und die Gefahr von Resistenzbildungen minimiert werden. 

Wichtig zu wissen: Da Viren keinen eigenen Stoffwechsel besitzen, den man von außen angreifen könnte, sind Antibiotika machtlos. Einzig wirksame Waffe ist das Immunsystem, das den Viren mit sogenannten Antikörpern auf die Pelle rückt.

Wann sind Impfungen sinnvoll?

Impfungen bereiten das Immunsystem auf die Abwehr der Erreger vor und können vor manchen Bakterien und Viren schützen. Entschließt Du Dich zu einer Impfmaßnahme, empfiehlt es sich generell, das Pferd für eine ausreichende Zeit zu schonen. 

Gesundheitsvorsorge und ein intaktes Immunsystem sind – eine pferdegerechte Haltung und Fütterung vorausgesetzt – in jedem Fall der beste Schutz, den Du Deinem Pferd bieten kannst. Und auch Dir selbst. Denn Zoonosen, Krankheiten, die von Wirbeltieren auf Menschen und umgekehrt übertragen werden, sind überall auf dem Vormarsch. Zur Stärkung des Immunsystems empfiehlt unser Produktmanager und Ernährungsspezialist Frederik Wolf speziell im Spätsommer unseren Klassiker Speed No. 1: Ein schlichtes aber kraftvolles Kombiprodukt, welches das gesamte Spektrum an B-Vitaminen, hochkonzentrierte Aminosäuren, Nukleotiden, Mineralstoffen und Spurenelementen miteinander verbindet.  

Bei Turnier- und Polopferden wird Speed No. 1 seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt, um den erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf der Tiere zu decken. Kurmässig über einen Zeitraum von mehren Wochen gefüttert, unterstützt es Dein Pferd bei der Bildung von Abwehrkräften, um besser durch die kalte Jahreszeit zu kommen. 

Desweiteren haben wir eine Übersicht über die sieben bekanntesten bzw. gefürchtetesten Krankheitserreger samt empfohlener Vorsorgemaßnahmen für Dich zusammengestellt. (Quellen: Bundestierärztekammer; Ständige Impfkommission Veterinärmedizin; Veterninärmedizinische Universität Wien 2017 u.m.)

Komm gemeinsam mit Deinem Pferd gesund und fit durch den Herbst!